Dies ist eine Beispiel-Seite. Sie unterscheidet sich von Beiträgen, da sie stets an der selben Stelle bleibt und (bei den meisten Themes) in der Navigation angezeigt wird. Die meisten Leute starten mit einem Impressum oder einer „Über uns“-Seite mit einer Vorstellung für mögliche Besucher der Website. Dort könnte zum Beispiel stehen:
Hallo! Tagsüber arbeite ich als Fahrradkurier, nachts bin ich ein aufstrebender Schauspieler und dies hier ist meine Website. Ich lebe in Berlin, habe einen großen Hund namens Jack, mag die Fantastischen Vier und ein kühles Bier.
...oder sowas wie:
Unsere Firma XYZ wurde 1971 gegründet und hat seither eine Menge hochqualitativen ABC für die Öffentlichkeit produziert. Ansässig in Gotham City, hat XYZ mittlerweile über 2,000 Mitarbeiter und entwickelt immer wieder großartige Dinge für die ganze Gotham Gemeinschaft.
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  • 19. Dezember 2016

    Green Germany

    sens media green germany logo

    Dass diese zwei Jungs was im Schilde führen, ahnt man vom ersten Moment an: Timm und Flo tragen Mütze und Kappe und schlendern durch die Straßen Berlins – immer auf der Suche nach Futter für ihr Format Green Germany. Der rotgelockte Flo mit Kamera, Timm als Moderator – und selten ohne Joint zwischen den Fingern. Damit sind wir auch schon beim Kern der Sache: Cannabis ist hier essenziell, und alles, was drumherum geschieht: „Wir gehen auf alle Hanfmessen europaweit, berichten von Konzerten – auch backstage ­–, zeigen Smokespots und besuchen die Skaterszene“, erklärt  der 27-jährige Timm das Format. Auf den Messen lassen sie sich die neuesten Grower-Innovationen zeigen. Neuerdings ersetzt bei einigen Growern z. B. die viel sparsamere LED-Technik die bisher gern benutzten Natriumdampflampen. Wenn das Duo bei Growern zu Hause aufschlägt, lassen diese sich verständlicherweise nur maskiert filmen. 

    Timm, ausgebildeter Hotelfachmann, geht mit seiner Growervergangenheit offensiver um – weil der Eigenanbau seine Rettung war, seit er durch einen schweren Autounfall mit 21 Jahren unter chronischen Schmerzen litt. Freunde brachten den bisherigen Joint- und Alkoholabstinenzler auf Cannabis, was sofort half. Bis er es allerdings auf Rezept beziehen konnte, verging einige Zeit – jetzt ersetzen 120 Gramm pro Monat aus der Apotheke die Opiate, die ihm zuvor alle Lebenslust geraubt hatten. Er ist nicht komplett schmerzfrei, aber fühlt sich lebensfähig.

    Man sieht Timm – zwei Monate vor dem Mauerfall in Ostberlin geboren – also häufiger kiffend durch Berlin laufen: „Die Polizei ist weniger das Problem. Nur wird man täglich angequatscht von Leuten, die mal dran ziehen wollen“, schnauft er genervt. Damit würde er sich allerdings strafbar machen.

    Kennengelernt haben sich die beiden über das Video-Magazin exzessiv TV, sind schnell Freunde geworden und wohnen fast nebeneinander in Friedrichshain. Bei aller Coolness ist ihnen wichtig, das „Smoken“ nicht zu unterschätzen: „Vor 20 ist es grundsätzlich nicht gut, weil sich das Gehirn noch entwickelt“, weiß der 23-jährige Flo. Er selbst hat anscheinend Glück gehabt, denn seine ersten Kifferfahrungen hat er in der Münchner Skater- und Snowboarderszene schon mit 15 gesammelt. Ein bisschen lazy habe ihn das gemacht, gibt er zu: „Manche vertragen´s auch überhaupt nicht. Aber das haben alle immer akzeptiert.“ Timm findet, „Jugendliche sollten grundsätzlich motiviert sein. Wenn sie eine Substanz nehmen, die sie dämpft, ist das nicht gut“.

    Statt zu verherrlichen, wollen die beiden mit dem Format aufklären. „Ignorieren bringt ja auch nichts“, sagt Timm. Deswegen findet er es wichtig, dass man zeigt, worauf zu achten ist. „Wenn man beim Growen Mineraldünger verwendet, dann hat man den natürlich später auch in der Lunge“, sagt Flo. Beide sind sich einig, dass Anbau mit Bioerde und organischem Dünger nicht nur gesünder ist, sondern auch besser schmeckt.

    Aber das sind Details, die Timm & Flo am besten selbst – und mit der nötigen Chilligkeit – näher ausführen.

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